Selbsthypnose

Der Unterschied zwischen Selbsthypnose und Fremdhypnose ist, dass bei der Selbsthypnose kein Hypnotiseur beteiligt ist, sondern man sich selbst die entsprechenden Suggestionen gibt. Selbsthypnose ist deshalb so effektiv, weil man sie unabhängig von Ort und Zeit anwenden kann. Allerdings muss man auch das zunächst erlernen. Ziel ist es, die eigenen Gedanken zielgerichtet so zu beeinflussen, dass man durch die Unterstützung des Unterbewusstseins und durch die eigene mentale Kraft Schwierigkeiten überwinden und gesetzte Ziele erreichen kann. Bei schwerwiegenden psychischen Problemen sollte man allerdings für die Hypnosearbeit einen guten Hypnotherapeuten zu Rate ziehen. Eine Grundvoraussetzung  für das Erlernen ist, dass man keine schwere körperliche und psychische Grunderkrankung hat.
Ansonsten ist die Selbsthypnose recht leicht zu erlernen. Eine detaillierte Anleitung befindet sich auf der CD Stressbewältigung. Hier wird ein Ankerwort konditioniert mit dem der Hörer sich innerhalb von kürzester Zeit selbst in eine tiefe Entspannung versetzen kann.

selbsthypnose

hier die CD Stressbewältigung direkt Probehören

Selbsthypnose CD

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Besonders hilfreich kann es sein, wenn man zunächst einmal eine Fremdhypnose bei einem Therapeuten erlebt oder mittels Hypnose CDs die Hypnose erlernt. Dadurch ist es häufig einfacher, die Selbsthypnose anzuwenden. Der Patient lernt in der Fremdhypnose die Technik und weiß, wie die Trance sich anfühlt. Bei Schwierigkeiten steht der Hypnotiseur mit Rat und Tat zur Seite. Wenn der Patient gut auf die Fremdhypnose anspricht, kann der Patient bei Bedarf die Selbsthypnose testen. Bei schwerwiegenden körperlichen oder seelischen Grunderkrankungen sollte vor einer Hypnose, der behandelnde Therapeut/Arzt zu Rate gezogen werden. Bei Hypnose gelten bestimmte Grundsätze, die man beachten sollte;
Zum Einen sollte man sich nur solche Aufträge geben, die Sinn machen und die das Unterbewusstsein auch umsetzen kann. Wer sich in den Auftrag gibt: „Ich werde bei der Präsentation am Montag nicht ins Stottern geraten!“, macht es seinem Unterbewusstsein unnötig schwer. Besser sind positiv formulierte Suggestionen und Glaubenssätze wie: „Ich werde bei meiner Präsentation klar und selbstbewusst auftreten.“
Es gibt Menschen, die extrem suggestibel sind, d.h., sie reagieren schnell auf Suggestionen sowohl von Dritten als auch auf eigene. Einige Menschen erlernen die Selbsthypnose sehr schnell, andere brauchen ein bisschen, bis sie den Dreh raushaben. Wenn es nicht auf Anhieb klappt, heißt dies noch lange nicht, dass man hierfür nicht geeignet ist. Bei einigen klappt die Selbsthypnose auf Anhieb, aber die meisten brauchen doch ein bisschen Übung, bis sie erste Erfolge und Resultate erzielen.

Selbsthypnose kann zum Beispiel bei Erkrankungen wie depressiven Verstimmungen, mangelndem Selbstbewusstsein, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Prüfungsangst, Schlafproblemen, Migräne und Kopfschmerzen, bei Stress und Burnout sowie zur Unterstützung bei der Raucherentwöhnung und der Gewichtsreduktion genutzt werden.

Grundsätzlich kann man sagen, dass eine Fremdhypnose auch immer eine Selbsthypnose ist. Denn wenn der Hypnotiseur dem Unterbewusstsein bestimmte Suggestionen und Aufträge gibt, muss das Unterbewusstsein diese umwandeln und annehmen. Viele Menschen bevorzugen, gerade bei schwerwiegenden Problemen, die Fremdhypnose. Wer bereits etwas geübter und erfahrener in Sachen Hypnose ist, bevorzugt häufig die Selbsthypnose. Der Vorteil ist, man kann sie einfach bei Bedarf anwenden und ist für die Durchführung nicht auf Dritte angewiesen. Denn gerade bei Alltagsproblemen die kurzfristig und einmalig auftreten, beispielsweise Schlafstörungen, werden Sie kaum einen Termin bei Ihrem Hypnotherapeuten vereinbaren. Hier ist es praktisch, wenn Sie sich selbst helfen können. Denn am nächsten Abend schlafen Sie womöglich wieder wie ein Baby.

Wir wünschen Ihnen Viel Erfolg!

Das Mentaltraining-Beckers Team